AKTUELLES


  • Erfreuliche Entwicklung an der Osttangentenfront: In seiner Sitzung vom Mittwoch, 16. März 2022, hat der Grosse Rat dem Ratschlag der Regierung zu den übergesetzlichen Lärmschutzmassnahmen an der Osttangente mit grossem Mehr zugestimmt, worüber wir uns ausserordentlich freuen. Damit ist ein Planungskredit für erhöhte Lärmschutzwände im Abschnitt Schwarzwaldallee und Signalstrasse sowie für die längere Überdachungsvariante Breite West gesprochen. Bis zur eventuellen Realisierung dieser dringlichen/überfälligen Lärmschutzmassnahmen wird wohl noch mancher Kampf ausgefochten werden müssen, aber immerhin: Ein Etappenziel ist erreicht. Dazu hat Bruno Keller einen Leserbrief verfasst, der in der bz vom 18. März 2022 veröffentlicht wurde.

  • Übergesetzliche Lärmschutzmassnahmen an der Osttangente: Die vorberatende Grossratskommission UVEK hat sich mit dem "Ratschlag der Regierung betreffend Ausgabenbewilligung für die Vorprojektierung einer Überdeckung der Osttangente im Bereich Breite West und der Erhöhung der Lärmschutzwände Schwarzwaldallee und Signalstrasse" befasst. Dabei hörte sie auch eine Delegation unseres Vereins und der IG "Osttangentenausbau Nein - Lärmschutz Jetzt!" an. Eine Kommissionsmehrheit spricht sich für die detaillierte Prüfung der Kosten einer Überdeckung und der Erhöhung der Lärmschutzwände an den beiden Orten im Kleinbasel aus. Sie unterstützt auch unsere Forderung nach einer Temporeduktion um 20 Stundenkilometer auf 60 km/h. Eine Kommissionsminderheit erachtet jedoch angesichts der zu erwartenden Kosten und des ihrer Meinung nach geringen Nutzens eine Weiterverfolung von weiteren übergesetzlichen baulichen Lärmschutzmassnahmen als unnötig. Das ist völlig unverständlich und ignoriert die inakzeptable Lärmsituation der Anwohnenden, was unseren Präsidenten zu einem Leserbrief veranlasste, der in der bz am 23. Februar 2022 veröffentlicht wurde.

  • Auf einem Auge blind! Reaktion auf einen BaZ-Artikel vom 12.Januar 2022: In der BaZ-Ausgabe vom 12. Januar 2022 behauptet der Journalist Alexander Müller in einem prominent platzierten Artikel, das Nacht- und Sonntagsfahrverbot für Lastwagen sei nicht mehr zeitgemäss. Immer mehr Menschen hätten flexible Arbeitszeiten, Nacht- und Wochenendarbeit würde immer häufiger. Des Weiteren sei die herrschende Regelung eine Zumutung für die Lastwagenfahrer*innen, die ihre Freizeit auf Raststätten verbringen müssten. Dieser Umstand mag ja sein, aber die Auswirkungen einer Aufhebung dieses Verbots wäre für die Anwohnerschaft von wichtigen Verkehrsachsen in unserer äusserst dicht besiedelten Schweiz mit ihrem gut ausgebauten Nationalstrassennetz verheerend. Diese abstruse Meinung darf nicht unwidersprochen bleiben und veranlasste unseren Präsidenten zu einem Leserbrief, der am 19.1.22 veröffentlicht wurde. Schon jetzt sind zu viele Menschen in der Schweiz unzumutbarem und gesetzeswidrigem Strassenlärm ausgesetzt. Wir kämpfen für eine Geschwindigkeitsreduktion nachts auf Stadtautobahnen und sind äusserst dankbar für eine deutliche Lärmabnahme durch das Nacht- und Sonntagsfahrverbot für Lastwagen. Für dieses Verbot werden wir im Ausland beneidet, lassen wir die Finger davon.

Ältere Nachrichten und Dokumente finden Sie unter Archiv / Links.

Unseren Verein erreichen Sie unter: info@osttangente-so-nicht.ch

Das Projekt Ausbau Osttangente

Der Bund und der Kanton Basel-Stadt planen die Osttangente, d.h. die Autobahn zwischen dem Schwarzwaldtunnel und dem Gellert-Dreieck, um zwei Fahrspuren zu verbreitern. Begründet wird dieser Ausbau mit einer prognostizierten pendlerbedingten Zunahme des Verkehrs bis zum Jahre 2030 um 25-30%. Besonders betroffen von diesem Ausbau sind die Quartiere Wettstein, Hirzbrunnen, Breite, Lehenmatt und Gellert. Gemäss einer kantonalen Studie wird eine "Wohnnutzung" in der Häuserzeile der Schwarzwaldallee an der Autobahn "praktisch verunmöglicht".

Die heutige Situation

Bereits heute führt die Autobahn sehr nahe an Wohnhäusern vorbei. Für die Bewohner ist die Beeinträchtigung der Wohnqualität durch Lärm, Schadstoffe, Abgase etc. enorm. Eine Verbreiterung der Autobahn vor allem an der Schwarzwaldallee würde zu einer unerträglichen Situation führen.


Luftbild Schwarwaldallee Grenzacherstrasse Luftbild Schwarwaldallee

An der Schwarzwaldallee zwischen der Grenzacherstrasse und der Wettsteinallee (Bild links) würde die Autobahn um eine Fahrspur näher an die Häuser reichen. Der Abstand zwischen Hausfassade und Autobahn würde sich auf ca. 7 Meter verringern (das Bild in der Mitte zeigt den Blick von der Grenzacherstrasse Richtung Badischer Bahnhof). Im Abschnitt zwischen der Wettsteinallee und dem Sandgruben-Schulhaus (Bild rechts) würde die Autobahn um zwei Fahrspuren in Richtung der Häuser erweitert, was das Wohnen dort praktisch verunmöglichen würde.

Impressionen von der Osttangente: Der folgende kurze Film zeigt die Situation an der Osttangente. Er wurde von einem Hausdach am Eisenbahnweg mit Blick Richtung Schwarzwaldbrücke am 22. September 2011 um ca. 15.30h aufgenommen. Er macht nicht nur das Verkehrsaufkommen deutlich (mit Güterzug im zweiten Teil des Films), sondern auch die grosse Lärmbelastung (unbedingt Lautsprecher einschalten).



Verein Ausbau Osttangente - so nicht!

Wir besorgte Anwohner der Autobahn haben im April 2010 den Verein Ausbau Osttangente - so nicht! gegründet. Unser Ziel ist der Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in den vom Ausbau betroffenen Quartieren. Wir lehnen den geplanten Nationalstrassenausbau mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ab.


Unterstützen Sie uns im Kampf um ein wohnliches Basel! Werden Sie Mitglied und/oder spenden Sie!


Verein Ausbau Osttangente - so nicht!
c/o Martin Baumgartner, Präsident, Schwarzwaldallee 41, 4058 Basel,
info@osttangente-so-nicht.ch
Vereinskonto: BKB, IBAN CH11 0077 0252 6448 1200 1 (Basler Kantonalbank)

Weitere Informationen finden Sie unter "heutige Situation" oder auf unserem Flyer.