AKTUELLES


  • Jahresbericht 2018 und Ausblick 2019: Der Jahresbericht 2018 und der Ausblick 2019 unseres Präsidenten Bruno Keller stehen nun online zur Verfügung.

  • Leserbriefe zur Medienmitteilung der Regierung vom 23.5.2019 über besseren Lärmschutz an der Osttangente: Am 23.5.2019 teilte die Basler Regierung in einer Medienmitteilung mit, dass sie die Anwohnerinnen und Anwohner der Osttangente besser vor Lärm schützen will, und zwar stärker als die eidgenössische Lärmschutzverordnung verlangt. Kernpunkte sind eine Lärmschutzwand bei den Schulhäusern Gellert und Christoph Merian sowie bei drei Kindergärten entlang der Osttangente und die Ausarbeitung eines Ratschlags für eine Einhausung Breite West. Ferner wird die Zahl der (teil)subventionierten Schallschutzfenster auf 1900 erhöht. Das sind erfreuliche Neuigkeiten. Die Anwohnerschaft im Kleinbasel reibt sich jedoch empört die Augen: Erneut geht das Kleinbasel weitgehend leer aus. Spezifische, eine akzeptable Lebensqualität gewährleistende Lärmschutzmassnahmen zwischen Badischem Bahnhof und Rheinübergang fehlen, was inakzeptabel ist. Deshalb hat unser Präsident Bruno Keller zwei Leserbriefe verfasst, die am 28. Mai 2019 sowohl in der bz wie der BaZ veröffentlicht wurden.

  • Auch der Vogel Gryff berichtet: Auch die Vogel Gryff-Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 6. Juni 2019 über das Lärmschutz-Projekt Osttangente und zitiert unseren Präsidenten Bruno Keller, der die Vernachlässigung Kleinbasels einmal mehr scharf kritisiert.

  • Informationsanlass zur Lärmsanierung Osttangente am 20. März 2019: Am 20. März 2019 fand der gut besuchte öffentliche Informationsanlass des Bundesamts für Strassen und des kantonalen Bau- und Verkehrsdepartements zur Lärmsanierung Osttangente statt. Dabei wurde wieder klar, dass der Bund nur das Allernotwendigste realisieren will und die übergesetzlichen Massnahmen des Kantons sich im Kleinbasel weitgehend auf 1350 Schallschutzfenster beschränken. Selbstverständlich begrüssen wir die versprochenen Massnahmen wie den lärmarmen Belag, die Lärmschutzwände auf der Kreuzung Schwarzwaldstrasse/Gren-zacherstrasse, auf der Schwarzwaldbrücke rheinabwärts und an ein paar wenigen weiteren Orten sowie die Ausarbeitung eines Ratschlags für eine Einhausung Breite West, aber ein überzeugendes weitreichendes Konzept wurde bitter vermisst.
    Für Empörung und Wutausbrüche sorgten insbesondere fehlende Lärmschutzmassnahmen im Bereich des Gellert-Schulhauses, der Schwarzwaldallee, die Ablehnung einer Temporeduktion auf 60 km/h und die Ankündigung, dass die Sanierungsmassnahmen frühestens 2022 umgesetzt würden. Die bz berichtete am 22.3. mit Erwähnung der Voten Veronika Röthlisbergers und unseres Präsidenten und das Regionaljournal (Radio SRF 1, ab Minute 18:10) am 21.3. darüber.
    Am 26. März 2019 kritisierte Daniel Wiener in seiner Kolumne in der bz den mangelnden Lärmschutz an der Osttangente und das Fehlen eines überzeugenden Konzepts zum Wohl der Anwohnerschaft ebenfalls scharf, worauf unser Präsident einen Leserbrief verfasste, der am 27. März 2019 veröffentlicht wurde.
    Auch der Vogel Gryff hat am 28. März 2019 einen Artikel über die Informationsveranstaltung zur Lärmsanierung Osttangente publiziert, dabei allerdings das Wettsteinquartier vergessen.

  • Brief des Vorstandes zum Informationsanlass zur Lärmsanierung Osttangente: Am 20. März 2019 werden das ASTRA (Bundesamt für Strassen) und das Bau- und Verkehrsdepartement BS an einem öffentlichen Anlass um 19.00 Uhr im Sandgruben-Schulhaus darüber informieren, welche Lärmschutzmassnahmen an der Osttangente Basel-Stadt vorgesehen sind bzw. welche insbesondere im Kleinbasel nicht realisiert werden sollen. In einem Brief bittet der Vorstand die Vereinsmitglieder, zahlreich an dieser Veranstaltung teilzunehmen und damit zu dokumentieren, dass ein verbesserter Lärmschutz besonders im erwähnten Abschnitt der Osttangente eine absolute Notwenigkeit ist.

  • Leserbrief zu einem Artikel über den Lärmschutz an der Osttangente: Der Grosse Rat mit Motionen und Interpellationen sowie die Bevölkerung mit Petitionen haben schon mehrfach einen verbesserten Lärmschutz an der Osttangente gefordert. Die Regierung stellt sich aber quer. Im Januar 2019 reichte der CVP-Grossrat Osi Inglin deshalb eine weitere Interpellation ein. Er fragt die Regierung an, welche Massnahmen zur Reduktion des Lärms an der Osttangente im Kleinbasel vorgesehen seien. In der Antwort darauf wird klar, dass die lärmgeplagte Bevölkerung zwischen dem Badischen Bahnhof und dem Rheinübergang mit keiner Entlastung rechnen kann. Das ist absolut inakzeptabel, was im Leserbrief unseres Präsidenten deutlich zum Ausdruck gebracht wird. Er wurde am 20.2.19 publiziert.

Ältere Nachrichten und Dokumente finden Sie unter Archiv / Links.

Unseren Verein erreichen Sie unter: info@osttangente-so-nicht.ch


Das Projekt Ausbau Osttangente

Der Bund und der Kanton Basel-Stadt planen die Osttangente, d.h. die Autobahn zwischen dem Schwarzwaldtunnel und dem Gellert-Dreieck, um zwei Fahrspuren zu verbreitern. Begründet wird dieser Ausbau mit einer prognostizierten pendlerbedingten Zunahme des Verkehrs bis zum Jahre 2030 um 25-30%. Besonders betroffen von diesem Ausbau sind die Quartiere Wettstein, Hirzbrunnen, Breite, Lehenmatt und Gellert. Gemäss einer kantonalen Studie wird eine "Wohnnutzung" in der Häuserzeile der Schwarzwaldallee an der Autobahn "praktisch verunmöglicht".

Die heutige Situation

Bereits heute führt die Autobahn sehr nahe an Wohnhäusern vorbei. Für die Bewohner ist die Beeinträchtigung der Wohnqualität durch Lärm, Schadstoffe, Abgase etc. enorm. Eine Verbreiterung der Autobahn vor allem an der Schwarzwaldallee würde zu einer unerträglichen Situation führen.


Luftbild Schwarwaldallee Grenzacherstrasse Luftbild Schwarwaldallee

An der Schwarzwaldallee zwischen der Grenzacherstrasse und der Wettsteinallee (Bild links) würde die Autobahn um eine Fahrspur näher an die Häuser reichen. Der Abstand zwischen Hausfassade und Autobahn würde sich auf ca. 7 Meter verringern (das Bild in der Mitte zeigt den Blick von der Grenzacherstrasse Richtung Badischer Bahnhof). Im Abschnitt zwischen der Wettsteinallee und dem Sandgruben-Schulhaus (Bild rechts) würde die Autobahn um zwei Fahrspuren in Richtung der Häuser erweitert, was das Wohnen dort praktisch verunmöglichen würde.

Impressionen von der Osttangente: Der folgende kurze Film zeigt die Situation an der Osttangente. Er wurde von einem Hausdach am Eisenbahnweg mit Blick Richtung Schwarzwaldbrücke am 22. September 2011 um ca. 15.30h aufgenommen. Er macht nicht nur das Verkehrsaufkommen deutlich (mit Güterzug im zweiten Teil des Films), sondern auch die grosse Lärmbelastung (unbedingt Lautsprecher einschalten).



Verein Ausbau Osttangente - so nicht!

Wir besorgte Anwohner der Autobahn haben im April 2010 den Verein Ausbau Osttangente - so nicht! gegründet. Unser Ziel ist der Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in den vom Ausbau betroffenen Quartieren. Wir lehnen den geplanten Nationalstrassenausbau mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ab.


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Verein Ausbau Osttangente - so nicht!
c/o Bruno Keller-Sprecher, Präsident, Schwarzwaldallee 56, 4058 Basel,
info@osttangente-so-nicht.ch
Vereinskonto: BKB, IBAN CH11 0077 0252 6448 1200 1 (Basler Kantonalbank)

Weitere Informationen finden Sie unter "heutige Situation" oder auf unserem Flyer.