AKTUELLES


  • Neuer Strassenbelag, neue Schallschutzwände und Schalschutzfenster, aber keine Einhausung an der Osttangente: Wie die Tageswoche und die Basler Zeitung am 9.2.2018 in ihren Onlineausgaben berichten, plant das Bundesamt für Strassen (ASTRA) den Einbau eines neuen Strassenbelages und neuer Schallschutzwände; bestehende Wände sollen zum Teil erhöht und verlängert werden. Zudem will das kantonale Tiefbauamt an 59 Gebäuden entlang der Autobahn insgesamt 1350 neue Schallschutzfenster einbauen. Die Regierung und der Grosse Rat müssen dem allerdings noch zustimmen.

  • Lärmschutzprojekt für die Osttangente und Einhausung in der Breite: Die Tageswoche kündigt in einem Artikel vom 8.2.2018 an, dass das Bundesamt für Strassen und das Bau- und Verkehrsdepartement die Anwohnerschaft in Kürze über ein geplantes Lärmschutzprojekt an der Osttangente informieren wird. Die Basler Zeitung berichtet gleichentags über eine Motion des baslestädtischen Parlaments mit der Forderung, den Abschnitt der Osttangente in der Breite einzuhausen.

  • Lärmschutz an der Osttangente: Leserbrief in der bz vom 23.1.2018: Die bz berichtet in ihrer Ausgabe vom 22.1.2018 über die Bemühungen der Anwohnerschaft, die Osttangente endlich lärmmässig zu sanieren. Unterstützt würden diese Forderungen von Grossrätin Dominique König und Vertretern sämtlicher Fraktionen, die mit einer verbindlichen Motion griffige Lärmschutzmassnahmen forderten. Wir begrüssen diese Initiative selbstverständlich, was im Leserbrief von Bruno Keller, der am 23.1.2018 publiziert wurde, mit Nachdruck betont wird.

  • Gefahrenguttransporte auf der Schiene: Leserbrief in der bz vom 11.1.2018: In ihrer Ausgabe vom 9.1.18 berichtet die bz über zwei Unglücksfälle beim Gefahrenguttransport auf der Schiene innert eines halben Monats in unserer unmittelbaren Nähe. Im Zusammenhang mit dem NEAT-Zubringer plant die Deutsche Bahn seit einiger Zeit den Vierspurausbau auf der Strecke zwischen Landesgrenze und Rheinübergang, ohne jedoch absolut notwendige wirkungsvolle Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorzusehen. Sie ist für diesen Abschnitt auf Schweizer Boden zuständig. Bruno Keller verweist in seinem Leserbrief, der am 11.1.18 publizierert wurde, auf die Einsprachen der Anwohnerschaft und des Kantons BS, in denen Massnahmen zur Verminderung des Gefahrenrisikos und damit zum Schutz der Bevölkerung gefordert werden. Die deutsche Bahn stellt sich auf den Standpunkt, die durchgeführte Risikoermittlung nach Störfallverordnung erfordere keine zusätzlichen Massnahmen, was unverständlich ist.

  • Auch in Basl-Stadt Lärmsanierung schubladisiert: Leserbrief in der bz vom 19.12.2017: In ihrer Ausgabe vom 14. Dezember 2017 prangerte die bz in einem Bericht ungenügende und fehlende Lärmschutzmassnahmen entlang der A22 in Lausen an, worüber sich die betroffene Bevölkerung und engagierte PolitikerInnen masslos ärgern würden. Trotz mehreren Vorstössen und einer Petition sei nichts unternommen worden. Unser Präsident wies in einem Leserbrief, der am 19.12.17 publiziert wurde, auf ähnliche Zustände und die Dringlichkeit wirkungsvoller Massnahmen zum Schutz der genervten Anwohnerschaft an der Osttangente in Basel-Stadt hin.

  • Einhausung Breite West und entsprechende Lärmschutzmassnahmen im Kleinbasel: Gemäss Lärmschutzverordnung müssten seit dem 31. März 2015 wirkungsvollere Lärmschutzmassnahmen entlang der Osttangente umgesetzt sein. Trotz des kontinuierlich zunehmenden Verkehrs ist der Grossteil der Anwohnerschaft nach wie vor dem unerträglichen Lärm und Gestank der Autobahn ausgesetzt. In der Breite wurde zwar die Ostseite der Autobahn in den Neunzigerjahren eingehaust, das ebenfalls detailliert ausgearbeitete Projekt für die Westseite wurde aus verschiedenen Gründen - auch wegen STOT (Verbreiterung der bestehenden Osttangente) - nicht realisiert. Da jetzt klar ist, dass die Kapazitätserweiterung durch den Rheintunnel erfolgt, fordern die beiden Anwohnerorganisationen IG und Verein die Umsetzung der lange schubladisierten Pläne "Einhausung West" zusammen mit entsprechenden Lärmschutzmassnahmen im Kleinbasel. Grossrätin Dominique König hat dazu im Grossen Rat eine Interpellation eingereicht. An einer Medienkonferenz am 7. September in der Breite wurde die Öffentlichkeit darüber orientiert. Die Medienmitteilung und weitere Fakten zu unserer Forderung finden Sie hier.

Ältere Nachrichten und Dokumente finden Sie unter Archiv / Links.

Unseren Verein erreichen Sie unter: info@osttangente-so-nicht.ch


Das Projekt Ausbau Osttangente

Der Bund und der Kanton Basel-Stadt planen die Osttangente, d.h. die Autobahn zwischen dem Schwarzwaldtunnel und dem Gellert-Dreieck, um zwei Fahrspuren zu verbreitern. Begründet wird dieser Ausbau mit einer prognostizierten pendlerbedingten Zunahme des Verkehrs bis zum Jahre 2030 um 25-30%. Besonders betroffen von diesem Ausbau sind die Quartiere Wettstein, Hirzbrunnen, Breite, Lehenmatt und Gellert. Gemäss einer kantonalen Studie wird eine "Wohnnutzung" in der Häuserzeile der Schwarzwaldallee an der Autobahn "praktisch verunmöglicht".

Die heutige Situation

Bereits heute führt die Autobahn sehr nahe an Wohnhäusern vorbei. Für die Bewohner ist die Beeinträchtigung der Wohnqualität durch Lärm, Schadstoffe, Abgase etc. enorm. Eine Verbreiterung der Autobahn vor allem an der Schwarzwaldallee würde zu einer unerträglichen Situation führen.


Luftbild Schwarwaldallee Grenzacherstrasse Luftbild Schwarwaldallee

An der Schwarzwaldallee zwischen der Grenzacherstrasse und der Wettsteinallee (Bild links) würde die Autobahn um eine Fahrspur näher an die Häuser reichen. Der Abstand zwischen Hausfassade und Autobahn würde sich auf ca. 7 Meter verringern (das Bild in der Mitte zeigt den Blick von der Grenzacherstrasse Richtung Badischer Bahnhof). Im Abschnitt zwischen der Wettsteinallee und dem Sandgruben-Schulhaus (Bild rechts) würde die Autobahn um zwei Fahrspuren in Richtung der Häuser erweitert, was das Wohnen dort praktisch verunmöglichen würde.

Impressionen von der Osttangente: Der folgende kurze Film zeigt die Situation an der Osttangente. Er wurde von einem Hausdach am Eisenbahnweg mit Blick Richtung Schwarzwaldbrücke am 22. September 2011 um ca. 15.30h aufgenommen. Er macht nicht nur das Verkehrsaufkommen deutlich (mit Güterzug im zweiten Teil des Films), sondern auch die grosse Lärmbelastung (unbedingt Lautsprecher einschalten).



Verein Ausbau Osttangente - so nicht!

Wir besorgte Anwohner der Autobahn haben im April 2010 den Verein Ausbau Osttangente - so nicht! gegründet. Unser Ziel ist der Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in den vom Ausbau betroffenen Quartieren. Wir lehnen den geplanten Nationalstrassenausbau mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ab.


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Verein Ausbau Osttangente - so nicht!
c/o Bruno Keller-Sprecher, Präsident, Schwarzwaldallee 56, 4058 Basel,
info@osttangente-so-nicht.ch
Vereinskonto: BKB, IBAN CH11 0077 0252 6448 1200 1 (Basler Kantonalbank)

Weitere Informationen finden Sie unter "heutige Situation" oder auf unserem Flyer.