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Petition Lärmschutz an der Basler Osttangente jetzt!

Zum dritten Mal sammeln wir Unterschriften zum Thema Osttangente. Mit den ersten beiden Petitionen – 2009 mit fast zweitausend Unterschriften an den Kanton und 2012 mit über elftausend Unterschriften an den Bund – haben wir den oberirdischen Ausbau „unserer” Autobahn verhindert. Stattdessen ist nun ein Tunnel zwischen der Hagnau und Basel-Nord geplant, der allerdings frühestens im 2035 eröffnet wird. Solange wird die Bevölkerung auch warten müssen, bis entlang der bestehenden Autobahn wesentliche Verbesserungen – sprich Eindeckung im Gellert, Einhausung in der Breite – vorgenommen werden, vielleicht. Denn noch sind dafür keine Gelder gesprochen. Auch für „kleinere”, für unsere Quartiere aber sehr wichtige Lärmschutzmassnahmen, wie optimierte und ergänzende Wände oder Flüsterbeläge, gibt es noch immer keine konkreten Zusagen. Dabei könnten solche Massnahmen relativ einfach im Zuge der ab 2018 ohnehin geplanten baulichen Sanierung des bestehenden Trassees umgesetzt werden. Doch der Wille der kantonalen Verwaltung, beim Bund entsprechenden Druck aufzusetzen scheint schwach. Es braucht also einmal mehr den Druck der Bevölkerung, das heisst Ihre Unterschrift, liebe Leserin, lieber Leser.

Unterschreiben Sie deshalb noch heute unsere Petition Nr. 3

„Für Wohnqualität in den Quartieren – Lärmschutz an der Basler Osttangente jetzt!”

Die Petition online unterschreiben Die Petition zum Ausdrucken als PDF

Die Petition können alle unterschreiben, ungeachtet des Alters, Wohnorts oder der Nationalität.
  • Leserbrief zu einem Artikel in der bz vom 22.8.2016: Zu einem Artikel in der Basellandschaftlichen Zeitung über die zu erwartende Zunahme des Container-Lastwagen-Verkehrs auf der Schwarzwaldbrücke hat unser Präsident Bruno Keller einen Leserbrief verfasst, der am 23.8.2016 erschienen ist.

  • Artikel über unsere Petition: Die TagesWoche hat am 2. Juni 2016 auf ihrer Online-Plattform einen Artikel über unsere Petition für mehr Lärmschutz an der Osttangente veröffentlich. Hier gehts zum Artikel.

  • Gastbeitrag unseres Präsidenten Bruno Keller im Vereinsblatt des NQVOKB: Die Lärmproblematik an der Osttangente ist bekanntlich immer noch ungelöst. Die aktuelle Planung des unterirdischen Ausbaus der Osttangente („Rheintunnel”) sieht vor, die Lärmschutzmassnahmen entlang der bestehenden Osttangente erst nach Eröffnung des Tunnels in Angriff zu nehmen, also frühestens im Jahre 2035. Das ist für die betroffene Bevölkerung völlig inakzeptabel. Unser Verein und die IG Osttangente haben deshalb eine Petition lanciert, in der die Behörden augefordert werden, sofort wirkungsvolle Lärmschutzmassnahmen zu planen und umzusetzen. Dazu ist ein Artikel im Q-Blitz (Mai 16) publiziert worden.

  • Bericht über die Ausbaupläne der Deutschen Bahn im Vogel Gryff: Im Zuge der NEAT baut die Deutsche Bahn ihren Zubringer zwischen Landesgrenze und Rheinübergang auf 4 Spuren aus (Bericht im Vogel Gryff vom 14. April 2016). Viele Anwohnerinnen und Anwohner, darunter einige Mitglieder unseres Vereins, äusserten an einem Informationsanlass einerseits ihre Befürchtungen, das Risiko des Gefahrenguttransports in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern steige erheblich, andererseits ihr Unverständnis darüber, dass im südlichsten Abschnitt westwärts (Richtung Schwarzwaldallee) keine Lärmschutzmassnahmen vorgesehen sind, was inakzeptabel ist.

  • Beitrag zum ausbleibenden Lärmschutz an der Osttangente auf Telebasel: Ein wirkungsvoller Lärmschutz an der Osttangente ist nicht umgesetzt, obwohl das Amt für Umwelt und Energie (AUE) BS schon im Jahre 2005 dem Bund ein Lärmsanierungsprojekt eingereicht hat. Laut Lärmschutzverordnung müsste die Osttangente bis 31. März 2015 saniert sein. Es ist der Anwohnerschaft nicht zuzumuten, bis Fertigstellung des Rheintunnels im Jahre 2035 mit der jetzigen unhaltbaren Situation zu leben. Deshalb fragte Grossrat Osi Inglin in einer Interpellation die Regierung an, was hinsichtlich Lärmschutz an der Osttangente geplant sei, und die beiden Organisationen Verein und IG Osttangente beschlossen, öffentlich Druck für den längst fälligen besseren Lärmschutz an der Osttangente zu machen. Darüber berichtete Telebasel am 11.3.2016. Hier ist die ganze Sendung, der Beitrag über die Osttangente folgt am Schluss.

  • Artikel über unseren Verein: Die TagesWoche hat am 9. Februar 2016 auf ihrer Online-Plattform einen Artikel über die Wohnsituation im nördlichen Wettsteinquartier und unseren Verein veröffentlicht. Hier gehts zur Lektüre.

  • Leserbriefe an bz und BaZ: Auf einen Artikel in der Basellandschaftlichen Zeitung über eine neue Tramlinie in der Grenzacherstrasse hat unser Präsident Bruno Keller am 22. Januar 2016 einen Leserbrief verfasst. Am 25. Januar 2016 warb Bundesrätin Doris Leuthard in der Basler Zeitung für eine zweite Gotthardröhre. Darauf haben Bruno und Christine Keller ebenfalls einen Leserbrief geschrieben.

  • Leserbrief zur geplanten zweiten Gotthardröhre: Am 5. Januar 2016 veröffentlichte die Basellandschaftliche Zeitung einen kritischen Artikel zur zweiten Gotthardröhre mit kontroversen Stellungnahmen. Christine und Bruno Keller haben darauf einen Leserbrief geschrieben, der am 11. Januar 2016 veröffentlicht wurde. Eine zweite Röhre betrifft auch die Osttangente, denn die Vermutung liegt nahe, dass die Camioneure von der Brennerroute auf den viel kürzeren Gotthardweg umschwenken werden und schon von daher beträchtlich mehr Nord-Südverkehr zu befürchten ist. Dass der Verkehr mit der zweiten Röhre generell zunehmen wird, ist wohl keine gewagte Prognose.

Ältere Nachrichten und Dokumente finden Sie unter Archiv / Links.

Unseren Verein erreichen Sie unter: info@osttangente-so-nicht.ch


Das Projekt Ausbau Osttangente

Der Bund und der Kanton Basel-Stadt planen die Osttangente, d.h. die Autobahn zwischen dem Schwarzwaldtunnel und dem Gellert-Dreieck, um zwei Fahrspuren zu verbreitern. Begründet wird dieser Ausbau mit einer prognostizierten pendlerbedingten Zunahme des Verkehrs bis zum Jahre 2030 um 25-30%. Besonders betroffen von diesem Ausbau sind die Quartiere Wettstein, Hirzbrunnen, Breite, Lehenmatt und Gellert. Gemäss einer kantonalen Studie wird eine "Wohnnutzung" in der Häuserzeile der Schwarzwaldallee an der Autobahn "praktisch verunmöglicht".

Die heutige Situation

Bereits heute führt die Autobahn sehr nahe an Wohnhäusern vorbei. Für die Bewohner ist die Beeinträchtigung der Wohnqualität durch Lärm, Schadstoffe, Abgase etc. enorm. Eine Verbreiterung der Autobahn vor allem an der Schwarzwaldallee würde zu einer unerträglichen Situation führen.


Luftbild Schwarwaldallee Grenzacherstrasse Luftbild Schwarwaldallee

An der Schwarzwaldallee zwischen der Grenzacherstrasse und der Wettsteinallee (Bild links) würde die Autobahn um eine Fahrspur näher an die Häuser reichen. Der Abstand zwischen Hausfassade und Autobahn würde sich auf ca. 7 Meter verringern (das Bild in der Mitte zeigt den Blick von der Grenzacherstrasse Richtung Badischer Bahnhof). Im Abschnitt zwischen der Wettsteinallee und dem Sandgruben-Schulhaus (Bild rechts) würde die Autobahn um zwei Fahrspuren in Richtung der Häuser erweitert, was das Wohnen dort praktisch verunmöglichen würde.

Impressionen von der Osttangente: Der folgende kurze Film zeigt die Situation an der Osttangente. Er wurde von einem Hausdach am Eisenbahnweg mit Blick Richtung Schwarzwaldbrücke am 22. September 2011 um ca. 15.30h aufgenommen. Er macht nicht nur das Verkehrsaufkommen deutlich (mit Güterzug im zweiten Teil des Films), sondern auch die grosse Lärmbelastung (unbedingt Lautsprecher einschalten).



Verein Ausbau Osttangente - so nicht!

Wir besorgte Anwohner der Autobahn haben im April 2010 den Verein Ausbau Osttangente - so nicht! gegründet. Unser Ziel ist der Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in den vom Ausbau betroffenen Quartieren. Wir lehnen den geplanten Nationalstrassenausbau mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ab.


Unterstützen Sie uns im Kampf um ein wohnliches Basel! Werden Sie Mitglied und/oder spenden Sie!


Verein Ausbau Osttangente - so nicht!
c/o Bruno Keller-Sprecher, Präsident, Schwarzwaldallee 56, 4058 Basel,
info@osttangente-so-nicht.ch
Vereinskonto: BKB, IBAN CH11 0077 0252 6448 1200 1 (Basler Kantonalbank)

Weitere Informationen finden Sie unter "heutige Situation" oder auf unserem Flyer.