AKTUELLES


  • Der Grosse Rat hat unsere Petition für mehr Lärmschutz an der Osttangente behandelt: Unsere Petition "Für mehr Wohnqualität in den Quartieren und Lärmschutz an der Basler Osttangente jetzt!" ist im Grossen Rat am 15. März behandelt worden und auf Zustimmung gestossen. Die Regierung wurde damit beauftragt, sich der Sache anzunehmen und innerhalb eines Jahres über vorgesehene verbesserte Lärmschutzmassnahmen entlang der Osttangente zu berichten. Obwohl der Zeithorizont unbefriedigend und der Auftrag wenig konkret ist, darf das als Erfolg unserer Petition betrachtet werden. Das Regionaljournal von Radio SRF1 hat am 16.3.17 darüber berichtet.

  • Besprechung von Lärmfragen mit Regierungsrat Wessels und Verantwortlichen des AUE BS: Besprechung von Lärmfragen vor allem die Eisenbahn, aber auch die Strasse betreffend mit Regierungsrat Hans-Peter Wessels und Verantwortlichen des Amts für Umwelt und Energie (AUE BS), vertreten durch Matthias Nahholz, Leiter, und Harald Hikel, Leiter Abteilung Lärmschutz.
    Am Montag, 30. Januar 2017, hatten Delegationen der IG und unseres Vereins sowie Vertreter der Erlenmatt endlich dank Regierungsrat Wessels' Initiative Gelegenheit, auf dem Departement mit den Verantwortlichen über die vielfältigen Lärmplagen zu reden. Wir haben schon immer eine integrative Sicht auf die Problematik angestrebt, eine Diskussion über die Belastung durch Strasse und Schiene. Was dabei zur Sprache kam, kann hier nachgelesen werden.

  • Gelegenheit, unsere Anliegen hinsichtlich Lärmschutz an der OT vor der Petitionskommission zu erläutern: Am Montag, 16.1.17, hatte eine Dreierdelegation unserer beiden Anwohnerorganisationen IG Osttangente und Verein die Gelegenheit, die am 14.9.16 eingereichte und an den Grossen Rat sowie an den Regierungsrat gerichtete Petition "Für Wohnqualität in den Quartieren - Lärmschutz an der Basler Osttangente jetzt!" vor der Petitionskommission zu erläutern. Die Unterlagen, die unsere Sprecherin Veronika Röthlisberger verwendete, dokumentieren unsere Anliegen (Link zu den Unterlagen). Wir haben den Eindruck, wir seien auf viel Verständnis gestossen, was sich daraus ergibt, wird die Zukunft zeigen. Ebenfalls Gelegenheit, ihre Standpunkte einzubringen, hatten Richard Kocherhans vom ASTRA und Roger Reinauer vom BVD BS, die ihre bekannten Argumente vorbrachten. Als erfreuliche Neuigkeiten erfuhren wir, dass auf der ganzen Strecke der bestehenden Osttangente ein lärmarmer Belag vorgesehen ist und uns Einsitz in die Begleitgruppe, für den wir gekämpft haben, gewährt werden soll. Weitere geplante Lärmschutzmassnahmen entlang der OT sollen im Verlaufe dieses Jahres kommuniziert werden.

  • Gastbeitrag im Q-Blitz: Für die Novemberausgabe der Quartierzeitung Q-Blitz hat unser Präsident Bruno Keller einen Gastbeitrag verfasst. Darin berichtet er über die Petitionsübergabe und die Lärmfrage an der Osttangente.

Ältere Nachrichten und Dokumente finden Sie unter Archiv / Links.

Unseren Verein erreichen Sie unter: info@osttangente-so-nicht.ch


Das Projekt Ausbau Osttangente

Der Bund und der Kanton Basel-Stadt planen die Osttangente, d.h. die Autobahn zwischen dem Schwarzwaldtunnel und dem Gellert-Dreieck, um zwei Fahrspuren zu verbreitern. Begründet wird dieser Ausbau mit einer prognostizierten pendlerbedingten Zunahme des Verkehrs bis zum Jahre 2030 um 25-30%. Besonders betroffen von diesem Ausbau sind die Quartiere Wettstein, Hirzbrunnen, Breite, Lehenmatt und Gellert. Gemäss einer kantonalen Studie wird eine "Wohnnutzung" in der Häuserzeile der Schwarzwaldallee an der Autobahn "praktisch verunmöglicht".

Die heutige Situation

Bereits heute führt die Autobahn sehr nahe an Wohnhäusern vorbei. Für die Bewohner ist die Beeinträchtigung der Wohnqualität durch Lärm, Schadstoffe, Abgase etc. enorm. Eine Verbreiterung der Autobahn vor allem an der Schwarzwaldallee würde zu einer unerträglichen Situation führen.


Luftbild Schwarwaldallee Grenzacherstrasse Luftbild Schwarwaldallee

An der Schwarzwaldallee zwischen der Grenzacherstrasse und der Wettsteinallee (Bild links) würde die Autobahn um eine Fahrspur näher an die Häuser reichen. Der Abstand zwischen Hausfassade und Autobahn würde sich auf ca. 7 Meter verringern (das Bild in der Mitte zeigt den Blick von der Grenzacherstrasse Richtung Badischer Bahnhof). Im Abschnitt zwischen der Wettsteinallee und dem Sandgruben-Schulhaus (Bild rechts) würde die Autobahn um zwei Fahrspuren in Richtung der Häuser erweitert, was das Wohnen dort praktisch verunmöglichen würde.

Impressionen von der Osttangente: Der folgende kurze Film zeigt die Situation an der Osttangente. Er wurde von einem Hausdach am Eisenbahnweg mit Blick Richtung Schwarzwaldbrücke am 22. September 2011 um ca. 15.30h aufgenommen. Er macht nicht nur das Verkehrsaufkommen deutlich (mit Güterzug im zweiten Teil des Films), sondern auch die grosse Lärmbelastung (unbedingt Lautsprecher einschalten).



Verein Ausbau Osttangente - so nicht!

Wir besorgte Anwohner der Autobahn haben im April 2010 den Verein Ausbau Osttangente - so nicht! gegründet. Unser Ziel ist der Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in den vom Ausbau betroffenen Quartieren. Wir lehnen den geplanten Nationalstrassenausbau mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ab.


Unterstützen Sie uns im Kampf um ein wohnliches Basel! Werden Sie Mitglied und/oder spenden Sie!


Verein Ausbau Osttangente - so nicht!
c/o Bruno Keller-Sprecher, Präsident, Schwarzwaldallee 56, 4058 Basel,
info@osttangente-so-nicht.ch
Vereinskonto: BKB, IBAN CH11 0077 0252 6448 1200 1 (Basler Kantonalbank)

Weitere Informationen finden Sie unter "heutige Situation" oder auf unserem Flyer.